Herzlich Willkommen auf der Webseite von Allerhand am Alpenrand

 

  • Vernetzung von Vereinen und Initiativen
  • regionale Selbstversorgung/Autarkie
  • Veranstaltungen
  • Naturbauten z.B. Weidendome, Lehmkuppeln
  • Pyrolyse/Holzvergasung/Pflanzenkohle/Terra Preta
  • sinnvolle, nachhaltige Produkte
  • Gomeraprojekt

unter "Wissenswertes" erfahrt Ihr mehr zu den einzelnen Punkten.

 

Der Verein Allerhand e.V. startet gemeinsam mit Hanfliebe Gründerin Ursula Mock, Erich Hambach und weiteren Freunden eine Spendenaktion.
Der Verein Allerhand e.V. startet gemeinsam mit Hanfliebe Gründerin Ursula Mock, Erich Hambach und weiteren Freunden eine Spendenaktion.

Unser gemeinsames Ziel ist die regionale Nutzung der Hanfpflanze überall wieder zu beleben. Hanf war schon immer ein ganz enger Weggefährte der Menschen, auch bei uns im deutschsprachigen Raum! 

Um dem Hanf wieder seine Rolle als wichtigen Papier, Textil, Nahrungsmittel, Baustoff und Landwirtschaftspartner zurück zu geben, ist es notwendig verlorenes Wissen, nicht mehr vorhandene Arbeitsgeräte (Maschinen) und geeignetes Saatgut zusammen zu bringen.

Dazu benötigen wir Eure Hilfe!

Bitte spendet auf das hier angegebene Spendenkonto, das unserer Hanfinitiative zu 100% zufliesst:

 

Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling

DE91 7115 0000 0020 1159 78



unser Sommerfest: eine kleine Rückschau:
Beginnend mit einer Mitgliederversammlung am 7.7. starteten wir im Biergarten des neueröffneten Gasthofes Andrelang unser Event. Fast 30 Vereinsmitglieder  kamen zum Informieren und zum angeregten Austausch. Die weiteste Anreise hatte unser Vereinmitglied Irmgard, die mit ihrem Oldiebus aus Aachen kam.
Mit einer Kreisrunde, angeregten Gesprächen und einer Agnihotra Zeremonie beschlossen wir den ersten Abend.
Der Samstag war mit vielen Programmpunkten zwar prall gefüllt, doch die Resonanz zeigte, daß sowohl die Programmpunkte als auch die Vernetzung (mit Ausnahme des letzten, nicht gut abgesprochenen Parts) den allermeisten sehr gut gefallen haben. 
Die, auf den Weg gebrachte Hanfinitiative  "Allerhanf" sowie die Hanfvorträge von Robert Stein und Ursula Mock waren zweifellos die "Highlights" des Tages. Aber auch die Impfaufklärung durch Ria, die Ausführungen von Pit Trommer, Erichs Nachbericht zum gemeinsamen Friedensweg fanden neben vielen Kurzbeiträgen unserer Vereinsfreunde offene Ohren
Die ca. 80 Teilnehmer unseres Sommerfestes konnten, statt eines sonst üblichen Eintritts eine freiwillige Spende geben, was einige auch taten. Vielen Dank!

Ursprung Festival vom 3.-7. September

im schönen Oberbayern veranstalten wir ein Naturcamp der besonderen Art. 

Naturverbindung, Kreiskultur, Gemeinschaft stehen im Mittelpunkt.

Wir werden auf einer schönen Lichtung und im Wald die Verbindung zu Mutter Erde

feiern . 

 

Es sind Workshops, Vorträge, Musik, Lagerfeuer, Kinderkultur und Schwitzhütten geplant.

Biologische, überwiegend regionale Vollverpflegung vom Messecaterer "Vegetalis"für alle Tage ist bereits fest.

Wir werden das Festival im Rahmen einer Vereinsmitgliedschaft durchführen.

Dadurch entstehen uns allen einige Vorteile, über die wir während der Tage informieren werden.

Mit einem Beitrag von nur 120€ pro Erwachsener Teilnehmer und der kostenfreien Teilnahme für Kinder bis 12 Jahre wollen wir erreichen, daß möglichst viele Familien mit Kindern dabei sein können.

( 100€ pro Erwachsener für alle Tage Bio Vollverpflegung kommt noch dazu)

 

Mehr Infos findet ihr bald auf unserer, im Aufbau befindlichen Webseite:

ursprung.earth

Wer sich jetzt schon anmelden mag, kann dies hier unter der Rubrik "Mitglied werden" 

"Mitgliedschaft B" jetzt schon tun.

 

 

ein wesentlicher Bestandteil unserer Vereinsarbeit ist das experimentelle Bauen mit Naturmaterialien.

Unsere 2. Vereinsvorsitzende hat da schon so einiges umgesetzt:

Auch 2017 ist bereits "allerhand" geplant!

 

Weidendom aus Lehm von Daniela

 

Ganz versteckt in einem alten Bauerngarten in der Oberpfalz (Bayern) befindet sich ein kleiner kunstvoll verzierter Naturbau, umgeben von einem Dom aus Weidenruten.

Man muss schon genau hinschauen um den Lehmkuppelbau zu entdecken!

Die einzigartige, gotisch anmutendende Optik entsteht dadurch dass anstatt Balken gebündelte Weidenruten als Trägergerüst dienen.

Diese werden zuvor mit Kokosseil zu armdicken Strängen zusammen gebündelt und dann gebogen und aufgestellt. Bogen um Bogen fügt sich so das tragende Gewölbe zusammen.

Kleine Zweige werden so eingeflochten, dass eine Art rießiger Korb entsteht. In altbewährter Technik wird dieses Geflecht dann Schicht um Schicht mit Lehm ausgefacht.

Bei diesem Bau war die Lehmmischung ungefähr: 2 Teile reiner Lehm, 1 Teil Sand , 1 Teil Sägespäne.

Ein besonderes Highlight sind die farbenfrohen Mandala-Fenster aus bemalten Flaschenböden.

Über dem Lehmdom steht ein größerer Weidendom, der als Träger einer Gewebeplane dient und somit den Dom vor Wasser schützt. Sehen kann man diese Plane kaum, da dieses Gerüst langsam mit Efeu und wildem Wein überwuchert wird.

Ansonsten kein Nagel, kein Leim, nur Naturmaterialien ....und Zeit und Muse!Für die Technik braucht man also weder fundiertes Handwerkerwissen noch schweres Gerät noch muss man große Lasten heben.

So war es Frau alleine möglich dieses Juwel innerhalb eines Jahres in ihrer Freizeit zu erstellen.

 

 

Hier zur Einführung ein Text von den wir im Netz gefunden haben.

er drückt sehr gut aus, was auch uns bei Allerhand  bewegt bzw.

wo wir uns bereits hinbewegen

Subsistenzwirtschaft: Freude am Tun und dann genießen

Die Menschen, die in vorpatriarchaler, vorkapitalistischer Zeit auf der Erde lebten, also bis vor ca. 6000 Jahren, waren Sammlerinnen, KünstlerInnen, betrieben Garten- und Ackerbau und kannten alle Handwerke. Ansiedlungen waren nicht befestigt, Besitzrechte waren unbekannt, und damit auch das Erbrecht und überhaupt die Sitte des Vererbens.

Die Felder waren nicht unterteilt, die Häuser gingen ineinander über, wie wir es heute noch bei den Pueblo-IndianerInnen sehen können. Es gab keine sozialen Unterschiede zwischen den Geschlechtern oder innerhalb der Geschlechter, auch nicht zwischen den Generationen.

Die Gemeinschaften als Ganzes konnten aus mehreren Hunderttausend Menschen bestehen, die sich auf ein Netzwerk aus Sippen und Stämmen verteilte. Die Ökonomie war immer die der Subsistenzwirtschaft.

Was ist Subsistenzwirtschaft?

Subsistenzwirtschaft ist mit Selbstversorgung gleichzusetzen und zugleich mit Nachhaltigkeit. Das heißt nicht, den eigenen Salat im Ziergarten anzubauen oder überhaupt Landwirtschaft zu betreiben.

  • Subsistenzproduktion umfasst alle Tätigkeiten, die unmittelbar der Schaffung, der Wieder-Erschaffung und der Erhaltung von Leben dienen, und darüber hinaus keinen weiteren Zweck verfolgen.
  • Subsistenzproduktion steht deshalb im Gegensatz zu Waren- und Mehrwert-Produktion.
  • In der Subsistenzproduktion ist „Leben“ das Ziel, in der Warenproduktion hingegen ist es „Geld“, das immer mehr Geld produziert, oder die Akkumulation von Kapital.

Selbstversorgung heißt, dafür zu sorgen, dass du selbst versorgt bist, mit allem was deine persönlichen Bedürfnisse deckt. Das gleiche gilt für die anderen Individuen in der Gemeinschaft.

Leute, die Geld oder Menschen für sich arbeiten lassen, sind keine Selbstversorger.

Ein großer Teil der Frauenarbeit und der Do-it-yourself-Heimwerker gehört zur Sphäre der Subsistenzwirtschaft und wird von der herrschenden Volkswirtschaftslehre gar nicht erfasst.

Für die Mehrheit der Menschen wäre freie Subsistenzwirtschaft immer die angenehmere und effizientere Lebensweise.

Die Massen hatten nie einen Vorteil vom Kapitalismus; dieser war und ist für die herrschende Klasse das überlegene Unterdrückungssystem.

Freie Märkte gab es nicht in der Geschichte, sonst hätten die “freien Bürger” zu ihrem Vorteil die Subsistenzwirtschaft durchgesetzt, anstatt in Bergwerken oder Fabriken ihre Gesundheit für den Profit der kapitalistischen Herren zu ruinieren.

Um Besitz zu vermehren muss Subsistenzwirtschaft künstlich verhindert werden, hat sie doch bis in unsere Zeit für die Mehrheit der Menschen bestens funktioniert.

Warum Subsistenzwirtschaft frei macht

Subsistent lebende Gemeinschaften sind subversiv, weil sie sich dem herrschenden System entziehen; sie können von den Unterdrückungsmechanismen des (kapitalistischen) Systems nur schwer erreicht werden und sind in der Reaktion auf schwierige Situationen sehr flexibel.

In einer Studie von Sinith Sitirak (1998) wird der Aspekt des umfassenden Wissens über ein nachhaltiges Leben in Verbindung mit oraler Tradition hingewiesen. Sie beschreibt, wie sich ihre in Bangkok lebende Mutter eine ganze Reihe im Hinterhof gezogener Pflanzen zunutze zu machen wusste und dadurch von in Geschäften erhältlichen Konsumgütern unabhängig war.

Farida Akhter (1990) identifizierte dieselbe Fertigkeit bei Dorfbewohnerinnen in Bangladesh (Literatur s.u.).

Aber auch bei uns kursieren in vielen Familien noch die Geschichten aus der Nachkriegszeit, als den Frauen gar nichts anderes übrig blieb, als jedes verfügbare Stücken Land in einen Nutzgarten zu verwandeln und die Haltung von ein paar Hühnern wesentlich zum Lebensunterhalt beitrug.

In unserem Wirtschaftssystem gibt es eine moderne Marktnische für Subsistenztreibende: die Baumärkte.

Jeder Hobbyhandwerker weiß, welch enorme Kosten durch „Do-it-yourself“ eingespart werden können. Für manche Familien ist ein Aus- oder Umbau am Haus so überhaupt nur möglich.

Oft hört man, dass das Selbstreparieren und Tüfteln, bis etwas Defektes wieder funktioniert, den Leuten ja Spaß mache. Genau darin liegt das Wesen von Subsistenz: Die Freude am Tun, was man gerne und gut macht, und der anschließende Genuss des Ergebnisses. (Geld ist dabei nicht ausgeschlossen!)

Wir haben sie bereits, die modernen Subsistenzberufe, wir brauchen nur das Wort „Hobby“ davor zu setzen: Hobbyfotograf, Hobbygärtnerin, Hobbykoch usw. und auch der Ort ist vorhanden: Hobbyraum.

Hobby ist synonym mit Freizeitbeschäftigung, im Unterschied zur Arbeit, die andere für (be)lohnenswert halten (“Lohnarbeit”).

Was, wenn unsere Freizeitbeschäftigungen überhand nähmen, und sich direkt bezahlt machten?

Die Ausrichtung auf Subsistenz kann also die Basis für erfolgreichen und dauerhaften Widerstand gegen die Ausbeutung sein.



Aufzeichnungen der Chiemgauer Regionaltage (26.-28.03.16) findest du HIER :)


Während der Indienreise (Dezember 2015) von Allerhand entdeckten wir einen einfachen und zugleich genialen Wasserfilter, der ohne Wasserdruck aus ca 15 Liter Wasser in weniger als 3 Stunden Trinkwasser macht. Da während unseres Aufenthalts die größte Flutkatastrophe aller Zeiten auf Chennai herein brach, entschlossen wir uns spontan 50 dieser Filter an unsere Freunde von Servals zu spenden. Als Dank haben sie uns dieses Video geschickt. Viel Freude beim schaun.

Der Wasserfilter ist im Shop zu finden.





Allerhand

Kreuthweg 20, 83075 Bad Feilnbach

Tel.: 08064 - 906344